Bodø – Trondheim 703km

Nachdem sich heute morgen mein Magen wieder etwas beruhigt hatte ging es für mich um 12 Uhr auf den Weg Richtung Trondheim, zu Max, der im Hostel sitzt und schwer am Arbeiten ist.

Da ich den gleichen Weg nahm wie er die Nacht vorher schon

Wusste ich um die Begebenheiten bescheid. Abgefahren bin ich mit strahlendem Sonnenschein,

aber bereits zwei Tunnel weiter stand ich im stärksten Regen. Das kann ja wohl ein Spaß…

Nach jedem Berg und nach jedem Tunnel war das Wetter anders. Mal Regen, mal windig, mal trocken, sich darauf richtig einstellen war nicht möglich.

So fuhr ich dann durch eine Landschaft die sich sehr mit der Landschaft von, zum Teil, Kanada ähnelt.

Hohe Berge, zum Teil reissende Flüsse, und viel Wald prägte das Bild bis zur Anfahrt vom Saltfjell.

Der war glücklicherweise geöffnet, das ist nicht immer so der Fall, und somit wo ich dann viel hoch bis zum Polarkreis. Weil, wer einmal in die Arktis rein fährt, der muss ja irgendwann auch wieder raus fahren…
Und hier oben hat der Polarkreis seinen Namen definitiv verdient wie das folgende Bild zeigt.

Durch die relativ niedrigen Temperaturen die Tage zuvor war es kein großer Unterschied zu den Temperaturen oben auf dem Fjell. Hier war es gerade mal etwas über 0°, trotz alledem, recht angenehm, zum Teil auch zu verdanken dem guten Textilanzug von Modeka.

Nach einem Spaziergang durch das Zirkelhaus und der Besichtigung der dort ausgestellten Exponate

 ging ist für mich dann weiter Richtung Süden, in Richtung Trondheim.

Leider hat das Wetter mir einen Strich durch die Rechnung gemacht, es wurde von mal zu mal schlimmer und so fuhr ich seit der Ausfahrt vom Saltfjell nur noch im Regen.

Zum Teil war der Regen so heftig dass ich meine Geschwindigkeit massivst drosseln musste, man muss anmerken dass hier maximal 90 auf der Straße erlaubt sind, um überhaupt auf der Straße zu bleiben.

Aber bei diesen Bedingungen haben sich die Reifen von Mitas sehr gut bewährt und auch bei einer total überfluteten Straße eine absolute Spurtreue bewiesen.

So ging es dann hindurch durch die zuvor schon angemerkt und Wälder und Täler bis ich in die Region Trondelag kam.

Ich muss sagen, eine interessante Begrüßung😄

Da der Regen aber immer stärker wurde, meine Handschuhe zwischenzeitlich das Wasser richtig aufsogen und es ganz allmählich richtig ungemütlich und kalt wurde beschloss ich dass ich meine Fahrt heute nur noch darauf begrenze in Trondheim im Hostel anzukommen, Regen Bilder sind eh nicht die schönsten. Ich hoffe das Wetter wird die Tage besser, ich würde gerne mal das Stativ auspacken und zwar so dass es sich auch lohnt.😉

Morgen ist ein Ruhetag, Zeit um mal alles richtig trocken zu bekommen, kleinere Reparaturen am Motorrad durchzuführen und Trondheim zu erkunden. Am Freitag geht es dann auf die Atlantikstraße.

Lasst euch überraschen…😉