Oder der Tag an dem die Mücken kamen
Nach dem wir uns sauber und satt in unser Nachtquartier zurück gezogen hatten kamen die Mücken. Aber nicht eine oder zwei. Nein, es kamen die Familie plus Freunde und Freundesfreunde.
Aktuell sehen wir aus zwei ein Streuselkuchen.
Dementsprechend war auch die Nacht die zudem um kurz vor 4 durch ein paar Tropfen unterbrochen wurde.
Da Nico an der offenen Seite vom Zelt schlief wurde er frühzeitig wach um die Wäsche von der Leine zu nehmen und vor dem Regen zu retten. Der war Gott sei Dank sehr kurz.



Da wir heute aber eh nur nach Cagliari wollten war der morgen und Tag sehr entspannt.
Nach einem kurzen Kaffee und abpacken der Motorräder machten wir uns auf den Weg ins 45km entfernte Cagliari.
Da der Weg kurz war beschränkten wir uns auf das notwendigste bei der Kleidung.
Leider war dies ein Fehler. Auf halber Strecke kamen wir in einen kurzen aber heftigen Regenguss der genauso schnell vorbei war wie er anfing.
Also haben wir das ganze auf in einer Freilichtbühne auf einem Dorfplatz ausgesessen und machten uns dann entsprechend etwas verspätet weiter auf den Weg in die Inselhauptstadt.
Cagliari ist eine sehr vielfältige Stadt.
Während der Randbezirk total verkommen ist ist die Altstadt ein Schmuckstück.

Bevor wir aber die Stadt genießen konnten mussten die Mopeds in einer Tiefgarage unterkommen was gar nicht so einfach war. Zufahrt für Motorräder und Fahrräder verboten.
Nico ging kurzerhand rein und wollte das dortige Personal fragen ob es eine andere Möglichkeit gab.
Bis auf einen Sicherheitsmann der gerade Geld brachte oder holte war niemand anzutreffen.
Besagter Sicherheitsmann war aber sehr hilfsbereit und versuchte eine Lösung zu finden in dem er das Personal der Tiefgarage anrief. Der kam recht kurzfristig und erlaubte uns die beiden Motorräder in der Tiefgarage zu platzieren.
Die Gassen sind gesäumt von vielen kleinen Geschäften. Die meisten hatten leider Siesta.
So schlenderten wir gemütlich durch die Altstadt, übertrohnt von der Bastione di Saint Remy.



Mit einem Abstecher zur Marina und einem leckeren Eis ging es zurück auf die Bastione zum Fotos machen.
Hier erwischte uns der 2. Regenschauer des Tages.
Also hieß es für uns schnell zurück zu den Motrrädern und den Rückweg zum Campingpatz antreten.
Nun haben wir unser Abendessen hinter uns, trinken noch ein Bierchen bevor es morgen für uns heißt ab in den Osten.
Was uns dort erwartet erfahrt ihr morgen.
