Hätte hätte Motorradkette

Mit einem wunderbaren Blick auf die Berge erwachten wir heute morgen in Bergamo. Es wurde Zeit Italien Tschüß zu sagen. Die Schweiz war in greifbarer Nähe, somit war der Anblick der Berge nur ein kleiner Vorgeschmack auf das was kommen sollte.

Von Bergamo aus ging es durch schöne, aber kalte Täler , vorbei am Comer See in Richtung Chiasso.
Zack waren wir bei den Eidgenossen.

Entlang der A2 fuhren wir auf Landstraßen immer weiter nördlich und immer weiter schraubten wir uns peu a peu nach oben. Immer wieder linsten in der Wolkendecke Schneebedeckte Berge auf.

Aber irgendwas rasselte immer wieder wenn Jenny vor Nico fuhr. War es schon wieder die Kette? Bei einem Triumph-Händler in Lugano machten wir kurz Stopp um zur Sicherheit das Kettenspiel nochmal prüfen zu lassen.
Obwohl die Jungs eigentlich in der Mittagspause waren machte sich ein Mechaniker an die Kette und stellte diese nochmal etwas nach.


Nun sollte alles passen und Jennys Tiger war bestens vorbereitet auf den…

Lucomagno / Lukmanier

Und während wir da oben auf 1920 M.ü.N. unsere Bilder machten, uns am Schnee und Schneefall erfreuten passierte auf der anderen Seite, in Richtung Disentis/Mustér, was ganz anderes.
Kurz vor Abfahrt kam der Wirt vom Hospiz S. Maria und fragte in welche Richtung wir wollten. Genau da lang, in Richtung Norden. Der Wirt meinte nur das dies so wohl heute nicht mehr klappt. Es gab einen Steinschlag auf der Graubündener Seite

Quelle: BRK News / 20min.ch

Somit hieß es für uns wieder 45 min zurück in Richtung Biasca. Nur was dann?
Der Gotthard-Pass war wegen Schnee gesperrt, ebenso der Nuffenenpass. Über den San Bernadino wollten wir nicht, der Weg bis zum Ziel wäre zu weit gewesen.
Und so entschloss Nico das wir in Airolo auf die Autobahn gingen, einmal durch den warmen Tunnel bis Erstfeld und ab da dann wieder auf die Landstraße.Auch hier war das Wetter nicht wärmer aber die Sicht auf die Berge und die vielen kleinen Wasserfälle entschädigten alles.

Nach einem, leider langen, Trip sind wir wieder bei Susanne angekommen. Unsere Reise nähert sich so dem Ende wie sie begonnen hat. Mit wundervollen Eindrücken, lieben Menschen und einem grandiosen Rückblick.
Morgen werden wir die mit Susanne die Schweiz etwas erkunden bevor es dann am Mittwoch heißt: Zurück nach Deutschland.