Roter Stern Belgrad

Nach einem wunderschönen Abend über den Dächern von Sarajevo und einem sehr günstigen Absacker ging es von unserer Unterkunft erst mal auf den Berg Igman.

Dort fanden 1984 Teile der Olympischen Spiele statt, unter anderem Langlauf, Skispringen und diverse Skiabfahrten.

Das ganze Gebiet war im Bosnien-Krieg eine stark umkämpfte Zone weshalb die Schäden an den Anlagen immens waren bzw. sind.

Bis 2019 galt diese Gegend auch als Hochrisikogebiet weil es das am stärkste verminte Areal Europas war.

Zutritt strengstens verboten

Seit 2019 sind alle Minen geräumt und der Zutritt zu den Anlagen und dem Skiresort Bjelašnica gestattet.

Dort wird auch massiv gebaut, von den Schäden sieht man fast nichts mehr.

Ganz anders sieht es auf dem Weg zum Malo Polje und zu den Schanzen aus. Ruinen und verbombte Gebäude die strategische eine hohe Bedeutung hatten.

Hotel Igman

Fotospot

Trotz allem konnten wir uns es nicht nehmen lassen an diesem geschichtsträchtigen Ort ein paar Fotos zu machen auch wenn es zu denken gibt. Erst recht wenn man sich über die ganze Sache informiert.

Vom Igman ging es an Sarajevo vorbei entlang des Flusses Ljubina durch schöne Täler, bergauf und bergab.

Die Aussicht war ein Traum und eine Mischung aus Schweiz, Norwegen und Schwarzwald.

Nach Bergen kommt in der Regel auch mal eine Ebene, in dem Fall direkt an der Bosnisch-Serbischen Grenze.

Und ab da zog es sich dann. Vielleicht liegt es auch daran das ich nicht im Ansatz was über Serbien gefunden habe. Falls also jemand einen Tipp hat, gerne in die Kommentare.

Nun sind wir in Belgrad, genießen ausnahmsweise mal ein Restaurant und später die Altstadt.

Morgen geht es nach Rumänien in Richtung Transalpina und Transfăgărășan. Vielleicht nehmen wir auch die Strada Strategica mit.

Wir werden sehen…