Der südlichste Punkt

Nach einer entspannten Nacht, bewacht durch 2 wunderbare Schäferhunde bei Francesco, hatte ich eine recht kurze Fahrt bis Tarifa. Der südlichste Punkt des europäischen Festlandes ist erreicht.

Tarifa sieht man seine historische Geschichte auch heute noch an.
Mitten in der Stadt steht eine alte Festung, und man sieht um die Stadt herum auch noch Teile der alten Stadtmauer.

Man mag es nicht verdenken, Afrika ist hier, im wahrsten Sinne des Wortes, nur ein Steinwurf entfernt.

Von Tarifa ging es das kurze Stück an der Küste entlang nach Gibraltar.

Es stellte sich heraus, das war ein Fehler. Da die Zufahrt zur britischen Enklave über eine Landebahn geht ist hier ein Verkehrschaos vorprogrammiert.

Ich habe mich einfach mal den Fahreigenschaften der einheimischen angepasst und mich mit meine vollgepackten Black Pearl durch geschlängelt so gut es ging.

Der erste Punkt in Gibraltar war der Europe Point.

Hier erkennt man wieder die geschichtliche Nähe zu Afrika. Überall sind noch alte und historische Geschütze dargestellt.

Mein zweites Ziel war eigentlich der Affenfelsen aber leider ist die Zufahrt für Motorräder nicht gestattet. Auf die teure Seilbahn oder eine teure Busfahrt habe ich dankend verzichtet.

Dafür gab ich mir freiwillig wieder über eine halbe Stunde Stau stehen um endlich wieder nach Spanien zu kommen.

Von La Linea ging es dann in Richtung Granada und mein eigentliches Ziel war die Überquerung der Sierra Nevada. Der Schnee auf den Gipfeln hat mir aber hier einen Strich durch die Rechnung gemacht sodass es dann nördlich an das Sierra vorbeigehen.

Dafür belohnte mich die Sierra de Huerta mit einem wundervollen Blick.

Über Muercia führte mich mein Weg bis Oliva wo ich die nächsten zwei Nächte auf dem Campingplatz verbringen werde.

Hier ist auch ein Arbeitskollege mit seiner Frau und seinen zwei Sumos anwesend.

Morgen werde ich mich etwas ums Motorrad kümmern und den restlichen Tag am Strand verbringen.

Nach sechs Tagen und 5000 km heißt es somit Ruhetag.