Tag 9 – Thessaloniki – Ioannina – 348 km

Nach einer ruhigen und trockenen Nacht bei Kosta und einem leckeren griechischen Frühstück hieß es für uns wieder aufzubrechen.

Typisch griechisch

Doch vorher sollten wir noch bei einem Freund von Kosta in der Werkstatt vorbei schauen weil dieser auch eine Yamaha fährt.

Das trifft sich gut, kann ich mein Kühlwasser prüfen und gegebenenfalls auffüllen.

Kosta erklärte Christo was passiert war und ich unterstütze mit meinem englisch.

Christo fand die Art der Reparatur interessant und da ich etwas Kühlwasser verloren hatte meinte er das etwas Kühlerdicht nicht schaden kann. So wurde der zweite Tag geschraubt, Kaffee getrunken und sich unterhalten.

Von Thessaloniki aus führte uns die Route recht langweilig wieder zurück in Richtung Gebirge. Wir wollten ja nach Meteora.

Bei einem Tankstopp düsten zwei BMW vorbei, die wollten sicher auch nach Meteora und da wir eh dabei waren weiter zu kommen hängten wir uns dran.

Als wir an den beiden dran waren staunten wir nicht schlecht. Ein Kennzeichen aus dem SU-Kreis und ein Kölner Kennzeichen. Da bleiben wir mal dran.

In Kalambaka kamen wir ins Gespräch. Ildilko und ihr Partner Thorsten waren in Slowenien mit den Motorrädern gestartet und fuhren auch über den Balkan. Ildilko ist auch gleichzeitig Tourguide beim Eifeldiplom.de.

Die beiden checkten im Hotel ein, oder auch nicht, und wir fuhren nach Meteora, die Klöster anschauen.

Es ist unbeschreiblich schön

Vor allem ist es ein einzigartiger Anblick wenn auch von Touristen massiv überlaufen.

Wir fuhren weiter zum zweiten Fotopunkt, ein paar Bilder machen.

Man muss es gesehen haben

Am dritten Fotopunkt trafen wir die beiden wieder. Thorsten hatte sich verfahren.

Die beiden genossen noch die Aussicht und für uns hieß es nun auf in Richtung Ioannina und Visko-Schlucht.

Dafür mussten wir durch die Berge und so trafen wir wieder einen alten Bekannten, den Regen.

Heute war ich zu faul und zu egoistisch mich schon wieder in die Regenkombi zu schmeißen, blieb als in meinem Sommerkleidchen von Yamaha. Ich wurde diesmal nass bis auf die Haut auch wenn der Schauer nur kurz war. Aber es sollte schon werden.

5 Kurven und gefühlt 500 Meter Höhenunterschied später zeigte sich auch wieder die Sonne und langsam gingen die Temperaturen wieder nach oben über 20 Grad. Der Fahrtwind und die Sonne trockneten sehr gut ab.

Schon fast trocken, das passt, sollten wir in Ioannina ankommen.

Konzentriert auf die Straße schrie mich mein Navi an ich soll links abbiegen und trotzdem ging es gerade aus.

Auf das TomTom muss mal eine männliche Stimme drauf, vielleicht höre ich dann zu.

Jedenfalls waren wir plötzlich auf der Autobahn. Ok, nicht schlimm, nächste Ausfahrt wieder runter. Doof nur wenn die nach der Mautstation kommt. Und was ich bezahle nutze ich auch. Also blieben wir auf der Autobahn bis kurz vor Ioannina. Runter von der Bahn und zack war Andreas weg.

Hab ich was verpasst? Ich drehte um und kurz nach der Abfahrt zur Autobahn stand er. Sein Tankrucksack hatte sich gelöst. Halb so wild. Das Ding ist bei Andreas, nur am Motorrad nicht mehr da wo er sein soll.

Unser Nachtlager haben wir am Pamvotida-See aufgeschlagen und genießen unser Feierabendbier.

See bei Nacht

Morgen geht es nun endgültig zur Vikos-Schlucht und dann Richtung Süden nach Patras.

Wird wieder Zeit für Spaß im Gelände.