Tag 10 Teil 2 – Ioannina – Akrata – 519 km

Das aufwachen am See in Ioannina hat sich definitiv gelohnt, vor allem wenn man diese Aussicht zu sehen bekommt.

Nach einem kurzen Kaffee sollte es bei angenehmen Temperaturen um die 26 Grad, gehen 9:00, in Richtung Norden zur Vikos-Gorge gehen.

Die Fahrt über die Landstraße war sehr entspannend auch wenn das Navi was von 4 Stunden sagte… Seltsam.

Und während ich so am grübeln war warum mein TomTom mir das anzeigt sah ich im Augenwinkel ein Schild vorbei fliegen. VIKOS-GORGE

Also umdrehen, links abbiegen und rein in die Berge.

Die Strecke hoch zur Schlucht war schön zu fahren, weite offene Kurven, eine herrliche Landschaft und Temperaturen die ansteigen…

An der Schlucht angekommen mussten wir noch ein paar Meter laufen, vertretbar für das Naturschauspiel.

Vikos-Schlucht

Nach dem 2 Kaffee direkt an der Schlucht und ein paar weiteren Fotos sollte es endlich Richtung Süden gehen.

Als erstes wieder zurück nach Ioannina, sind nur 40km.

Aber Halt Stopp, was lag da auf dem Boden? Der Stein hatte eine seltsame Form und Muster. Vollbremsung und Umdrehen.

Doch richtig gesehen, es war eine Schildkröte beim Sonnenbad. Nur leider ungünstig auf der Straße.

Also ein schnelles Selfie und mit der Schildkröte und ab ins Gras, dort schien auch die Sonne. Gute Tat für heute erledigt.

Mini Turtle

Nach dem Tankstopp konnte dann Andreas auch seine gute Tat erledigen und von der viel befahrenen Europa-Strasse auch eine Schildkröte retten.

So konnten wir guten Gewissens bis Arta dahin gleiten und die Landschaft genießen.

In Arta selbst holte uns der Hunger ein, Zeit für eine Pause.

Beim Supermarkt haben wir uns gut eingedeckt bevor wir uns erneut ein letztes Mal in das Kurveneldorada von Griechenland wagten. Nur die Temperaturen von über 30 Grad machten mir Sorgen wegen meinem Kühler, vorerst.

In den Bergen wurde es definitiv nicht kühler aber habe ich schon erwähnt wie schön Griechenland ist?

Die Straßen waren abenteuerlich und so mancher Grieche hat nicht mit uns gerechnet. Erschrocken zogen die meisten auf ihre Spur wenn wir um die Ecke kamen.

Klapperbrücke

Nach einem Eiskaffee in Karpenisi, den wir dringend benötigten, ging es auf die abschließende Etappe durch die Prousos-Schlucht.

Mit den Kurven ging es weiter, ebenso mit dem auf und ab. So langsam reicht es aber. Wo ist das Meer?

Unterwegs gab es noch einen Kampfjet mitten in den Bergen als Denkmal. Wenn ich mir die Straßen so anschaue muss das ein Kunststück gewesen sein den hier her zu bringen.

Denkmal

Und dann endlich Nafpaktos, ich kann die Pelloponnes sehen, das Meer riechen.

Andreas sollte uns zum Campingplatz führen auf dem wir bis Montag bleiben und eigentlich war der nur 60km entfernt aber das BMW-Navi meinte es müsste daraus 367km machen.

Ohne mich, andere Richtung, über die Rion-Antirio-Brücke und auf zum Ziel. Endlich auf der Insel angekommen.

Der Platz ist schön, klein und sauber und vor allem am Meer.

Feierabendbier

Und da die Maschine von Andreas vorgestern schon müde war und Andreas nun gestern auch machen wir heute einen Ruhetag.

Motorrad müde, Motorrad schlafen

Der Strand ist hier, das Meer auch. Die Bikes brauchen etwas Pflege und der Körper mal Ruhe.

Heute Abend gibt es deswegen keinen Blog.

Morgen geht es nach Korinth und über die Insel bevor wir Montag auf die Fähre nach Italien gehen.