Tag 12/13 – Akrata – Samareika – Patras – 639 km

Tag 11 war Ruhetag, Pflege von Motorrad und Körper sowie Waschtag. Deshalb geht es mit Tag 12/13 weiter.

Nach dem mein Mitfahrer vorgestern entschieden hat den Sonntag erneut ruhig angehen zu lassen bin ich alleine los die Pelloponnes zu erkunden.

Mein erster Weg führte mich an die Straße von Korinth bei der ich das Glück einer Durchfahrt hatte.

Straße von Korinth

Nach dem mir der Touristen-Auflauf zu viel wurde schlug ich mich über die kleine Küstenstraße nach Epidauros wo ich eigentlich in die große Arena wollte.

Nach dem ich aber an der kleinen Arena raus kam und diese verschlossen war wusste mein TomTom nicht mehr weiter und ich musste mich durch fragen.

Bei einem Orangenbauer wurde mir geholfen und ich bekam gleich noch die Möglichkeit mich mit frischem Obst einzudecken. Ich mag es ja im Obst- und Gemüsekeller eines Landes mich einzudecken.

Orangenernte

Die Leute sind wahnsinnig nett und so kam ich auch zur großen Arena. Aber der erneute Touristenstrom und ein Eintrittspreis von 15€ hielten mich ab in die Arena rein zu gehen.

Also weiter Richtung Sparta.

Und je weiter südlich ich kam um so heißer wurde es. Zwischenzeitlich zeigte mein Thermometer 41 Grad an.

Auf den 2 Stunden gingen 3 Liter Wasser durch mich hindurch.

Bei einem Konobo musste ich dann auftanken. Nicht nur das Motorrad, auch mich.

Neben Wasser gab es auch einen Kaffee Frappe und einen Energydrink. Beides kalt, genau das richtige.

Nun aber weiter nach Sparta, die Reste der alten Stadtmauer anschauen.

Unterwegs ging es immer wieder hoch in die Berge und dann wieder runter ins Tal, zu den Olivenhainen.

Bei einem Olivenbauer fragte ich ob ich mal in die Hallen schauen darf was er abnickte.

Hier wurde gerade frisch Olivenöl hergestellt.

Ich dürfte einen kleinen Schluck frisches Olivenöl probieren, sehr lecker, aber leider nicht fotografieren.

Trotz allem fand ich es sehr nett auch wenn die Kommunikation mit Händen, Füßen und Google Translation stattfand.

Nun aber auf nach Sparta,endlich.

Die Stadt selbst ist nicht die schönste aber die Mauern und das Ortseingangsschild sind schön hergerichtet.

Mir wurde es so langsam zu heiß, vor allem weil ich schon wieder tanken musste. Wasser wohlgemerkt.

Und so ging es für mich über die Old National Road in Richtung Norden nach Olympia.

Je nördlicher ich kam um so mehr Sehenswürdigkeiten wurden ausgeschildert.

Tempel der Hera, Tempel des Apolleonas…

Auch Landschaftlich bot die Strecke sehr viel und so ging es für mich auch mal neben den asphaltierten Straßen weiter.

Kirche auf dem Berg

Bei Pyrgos schickte mich mein Navi wieder ins Gelände. Kräftemässig musste ich zwar so langsam kämpfen aber das Fitnessstudio sollte sich hier definitiv auszahlen.

Und so bekam ich diese wunderschöne Aussicht vor die Nase.

Berge und Meer

Und dann passierte es…

Die Pearl lag auf der Seite.

Beim Abstellen ging der rechte Fuß ins Leere, ich verlor das Gleichgewicht und musste das Motorrad hinlegen.

Es war ja auch so klar, bei der Hitze. Aufstellen, voll bepackt, ist gar nicht so einfach und ich war froh als sie wieder stand, vor allem gegen den Berg.

Mir reichte es, ich will nach Olympia und dann ans Meer. Raus aus der Hitze bzw zur Abkühlung.

In Olympia war ich so spät das ich nach den Touris da war aber es war so heiß das ich nur bis zum Museum kam. Sonst wäre ich in der Montur umgekippt.

Nun aber ab ans Meer. Ich hatte mir im Vorfeld schon eine schöne Location über eine App heraus gesucht, hinter den Dünen, direkt am Meer.

Die Straße dahin ist eine Feuerschneise, bewacht von der lokalen Feuerwehr.

Ein letztes Mal Offroad-Anteil.

Hier standen neben ein paar Einheimischen auch ein Pforzheimer und ein Pärchen aus Bad Säckingen.

Auf der Pelloponnes „badische schwätze, isch des schee“

Das Meer war zwar recht frisch aber die Abkühlung zwingend notwendig.

Nach 2 Bier ging es ins Bett, mit einer leichten Brise die aber keine Linderung schaffte.

Eine etwas unruhige Nacht aber heute ist Fährentag, also halb so wild.

Ein Kaffee, ein paar Mückenstiche mehr und ab nach Patras.

Nun warte ich darauf das ich einchecken kann, genieße etwas die Aussicht mit einem Kaffee Frappe, erneut, und lasse den Tag somit jetzt schon ausklingen.

Blick zum Meer

Sollte nichts unerwartetes passieren gibt es den nächsten Blog morgen Abend aus Italien.

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