Naturgewalten Bezwinger – der Regen tut uns nichts!

Die Vorletzte Etappe in Richtung Heimat bricht an und mit einem Blick auf das Wetter wissen wir das auch an diesem Tag uns unser alter Freunde, der Regen, dabei begleiten wird. Wir hoffen noch das es nicht so dolle kommen wird. Aber erst mal heißt es Kaffee und Frühstücken!

Bei Susanne gab es noch etwas typisch schweizerisches zum Frühstück: Rösti. Und bevor nun jemand sagt das ist doch ein Reibekuchen: Nein, der hat zum binden ein Ei mit dran. Aber lecker mit Spiegelei drüber und dazu ein Kipferle war das ein leckeres Frühstück. So gestärkt gingen wir daran die Motorräder zu packen und uns von unseren Schweizer Freunden zu verabschieden.

Susanne begleitet uns noch ein Stück zu einem Feldweg. Wir wollten endlich unseren Drohen Überflug machen. Der Weg hat lockeren feinen Kiesel als Oberfläche und war nach den Erfahrungen an den sardinieschen Campingplätzen für Jenni kein Problem. Die Kühe auf den Weiden schenkten Nicos dröhnender Pearl und dem surren der Drohne keine Beachtung. Und auch der Bauer der uns auf seinem Radel passierte, wollte nur wissen ob wir ein Problem hätten und interessierte sich dann mehr für Nicos Drohne.

Also ab in die Startposition, die Drohne in die Luft und auf geht es!

Dann hieß es aber wirklich “Auf Wiedersehen und bis bald!”. Und mit dem Start der Tagesetappe kam der Regen dazu. Na super! Wir fuhren ein Stück über die Autobahn und die Schnellstraße um ein paar Meter gut zu machen. Da der Regen immer mehr wurde entschieden wir uns keine großen Pausen zu machen. Nach dem Grenzübergang waren es nur noch knappe 75 km die zu fahren waren. Über schöne kurvige und leider verregnete Straße schraubten wir uns im Schwarzwald die Berge hoch.

Und standen im Nebel. Für das Auge tatsächlich ein schöner Anblick, auf dem Motorrad sitzend und mit ständigen Regen eher nervig. Also hieß es langsam den Berg rauf und wieder runter. Wir wollten nicht auf den letzten Meter noch weg rutschen. Und als wir dann um kurz vor 15 Uhr in Staufen ankamen, wurden wir von der Sonne begrüßt. Manchmal glauben wir das uns das Wetter nicht mag …

Also raus aus den nassen Klamotten und rein in die trockenen Hose von ride John Doe. Nasse Klamotten? Die hatte nur Jenni! Was aber nicht an der Kombi liegt. Wir haben beide die selbe Kombi, allerdings hat Jenni ihre mit einem andere Imprägnierschutz gewaschen. Leider war das was Nico nutzt nicht verfügbar. Während Nico komplett trocken blieb, war Jenni durch und durch Nass.

Wir werden in Zukunft darauf achten das wir ein Funktionstüchtiges Imprägnierspray nutzen werden. Aber was viel schlimmer als nasse Klamotten ist, sind wohl durchweichte Füße. Nico hat diese Erfahrung auch schon leidvoll auf seinen Touren durchmachen müssen. Nico fährt jetzt mit den Touratech Destino und trockenen Füßen. Jenni wird definitiv von ihren O´Neil Stiefeln wechseln. Das hat so keine Zukunft.

Jetzt hängen und stehen die Sachen im Heizraum und wir hoffen sehr das es Freitag nicht Regnen wird. Weder Nico noch Jenni wollen morgen ihr Seepferdchen Schwimmabzeichen machen.