Links 2, Achtung Kuppe, Zuschauer rechts

So oder so ähnlich muss es sich für Jenny angehört haben als ich ihr heute die Sektion vom TET-/Act Rumänien angesagt habe.

Aber mal zurück zu vorgestern…

Wir hatten uns verfahren wie wir hier ja schon geschrieben hatten. Das bedeute gestern erstmal viele Kilometer zurück um auf die Transalpina zu kommen. Und wie sollte es anders sein, die Sonne hat ihr Bestes gegeben.

Manastirea Lainici

Auf der D66 von Bumbesti-Jiu ging es zurück nach Petrosani. Vorbei am Orthodoxen Kloster Manastirea Lainici, bei dem wir ein Stopp eingelegt hatten und dem Gottesdienst zu hörten. Die D66 ist ein 32 km langes Stück Kurven anj Kurven.

Über Hateq und Mühlbach ging es auf die Transalpina. Unterwegs machten wir noch halt am Parc Etnografic an. Hier gibt es eine Art Rollenspiel. Zur Zeit geschlossen, besser für uns zum Bilder machen.

Die Transalpina gleichte einem Volksfest. Rumänien hat halt auch Ferien. Da wir aber die Transalpina nicht komplett fahren wollten sondern lediglich bis kurz vor der Passhöhe, war uns das egal.

Wir wollten auf eine Sektion des TET-/ACT Rumänien, die Drum Strategica. Das ist eine alte Militärstraße aus dem Zweiten Weltkrieg von deutschen Soldaten angelegt. Dementsprechend ist die Straße auch nicht geteert sondern eine reine Schotter und Felsstraße.

Strategica

Das Zelt ohne Gestänge

Dadurch dass wir uns aber verfahren hatten war unsere Zeit gestern entsprechen knapp bemessen. Und so war von vornherein klar dass wir ca 7 km auf der Schotterstraße fahren  werden und dann unser Zeltlager aufbauen.

Jenny hatte die Idee das Zelt ohne Gestänge aufzubauen. Gemeint war aber eigentlich das Tarp…

Nachtlager

Aber selbst auf einer Höhe von 1896 m wollte es zu Anfang nicht wirklich abkühlen. Solange die Sonne schien war die Hitze auch in dieser Höhe unerträglich. Wir haben aber das tolle Wetter genutzt und ein paar Bilder für uns gemacht und mit der Drohne etwas gespielt.

Und da man in dieser wunderbaren Höhe auch keine Lichtverschmutzung vorfindet wollten wir eins der unbeschreiblichen Fotos machen. Also stellt wir unseren Wecker auf 2 Uhr um unseren Motorrädern mit dem Sternenhimmel zusammen auf einem Foto zu verewigen.

Die Nacht war frisch und angenehm aber die Sonne zeigte sich bereits wieder mit ihrer vollen Stärke. Und so wollten wir recht früh los um bei angenehmen Temperaturen die letzten 30 km unter die Heidenau Scout Reifen zu nehmen.

Und da Jenny in Sachen Offroad fahren noch ein Newby ist habe ich ihr über unsere Sena Headsets die Passagen angesagt um sie sicher durch zu bringen.

Bis zu einem gewissen Punkt hat das auch wunderbar funktioniert, dann hat sie leider das Vorderrad „verloren“ und dabei ging ihr rechter Spiegel zu Bruch. Gott sei Dank nur Material, lässt sich ersetzen.

Aber durch den Sturz war die Motivation erstmal weg und die nächsten Kilometer waren sehr anstrengend für mich da ich doch immer wieder zurücklaufen musste um ihr entsprechend zu helfen. Aber wir haben das ganze gemeinsam angefangen und somit beendet man das auch gemeinsam.

Aber, mit jedem Kilometer kam das Selbstvertrauen zurück und wir haben nach „gemütlichen“ viereinhalb Stunden die Sektion verlassen auch wenn es für uns auf verschiedene Arten doch sehr anstrengend war.

Nun sind wir in Michelsberg im Motocamp Sibiu und lassen die vergangenen, beiden, Tage bei einem Raki Revue passieren.