Tag 7 – Podgorica – Kükes 305 km

Eine erholsame Nacht im Bett ist doch was schönes.

Vor allem wenn man weiß dass sein Bike sicher steht.

Gut untergestellt

Zudem konnten wir in meinem Bad bei 2000W Heizleistung der Klimaanlage unsere Sachen trocknen.

Trockenkammer

Bei angenehmen, schwülen, 23 Grad fuhren wir zur Saborni Hram, einer orthodoxen Kirche.

Saborni Hram

Von Podgorica führte der Weg uns über Tuzi zur Albanischen Grenze.

Andere Länder, andere Sitten. Auf einer 2 spurigen Straße zu 3 nebeneinander geht auch nur hier. Ohne Unfall. In Deutschland undenkbar. Wir passen uns an und machen das auch. Klappt wunderbar. Kurz hupen und es wird Platz gemacht. 2x hupen als Dankeschön. Und hier wird das Schaf, der Esel und auch die Kuh an der Leine geführt. Nur der Hund, der kann frei kaufen.

Und so führte uns der Spaß nach Shkodra. Der Wegpunkt war zwar gewollt, aber die Wege nicht so ganz. So ging es durch die Felder und Nebendörfer zum ersten Ziel. Die Leute auf den Straßen winkten und zu, die Kinder klatschen und ab.

An Wegpunkt angekommen erwartete uns dieser Anblick.

Die Ura a Mesit ist eine alte Brücke die heute nur noch für den Fußgänger frei gegeben ist. Gebaut wurde sie aus dem was der Fluss Kir hergab.

Den Ausblick und das rauschen des Baches genossen wir doch leider zig es uns weiter.

Die Fahrt durch Shkodra war sehr ernüchternd und stimmte nachdenklich. Über all an den Straßen türmte sich der Müll zu mittleren Bergen. Es scheint so das sich niemand diesem Problem annehmen möchte.

Nach dem wir die Stadt verlassen hatten ging es in den Qark Shkodra in Richtung Qark Kükes. Im Kurveneldorado von feinsten. Und man macht Höhenmeter da es dauernd hoch und runter ging, und zwar richtig.

Auch die Aussicht ließ sich nicht lumpen und zeigte sich von seiner schönsten Seite.

Tiefes Tal

Und mit diesen Ausblicken ging es immer weiter.

Zwischendrin hab es auch mal den ein oder anderen Wasserfall. Die führen alle zum Stausee Drin. Ein gigantisches Bauwerk. Die Staumauer selber hat 6 Serpentinen und die Straße hat ebenso 6 Stück. Wenn man unten ist fühlt man sich etwas klein.

Über Bujan ging es zur Grenze zum Kosovo. Planungsfehler, die grüne Karte gilt hier nicht. Also musste für ein paar Minuten eine Versicherung her. Kostenpunkt 10 Euro aber wäre vermeidbar gewesen. Vor allem weil wir Bett der Entscheidung standen in Albanien zu bleiben oder rüber zu fahren.

Border Insurence Policy

Kaum über der Grenze würden die Leute noch freundlicher, die Straßen dafür schlechter.

Zudem weinte Albanien das wird es verließen. Ach ne, das war ja wieder der Regen.

In Gjakova haben wir getankt, der Sprit ist hier unwahrscheinlich günstig auch wenn an der Zapfsäule Schilling dran stand.

Und somit ging es mit vollem Tank und 10 Euro ärmer, dann Versicherung, wieder zurück mesh Albanien.

Das Tagesziel Kükes lag in greifbarer Nähe. Und der Regen.. Nur nicht aufREGEN. Bringt es nichts.

In Kükes haben wir an der Tankstelle angehalten um zu schauen wo wir nächtigen können. Ein Albaner gab uns einen Tipp und führte uns auch dahin.

Wir wurden schon erwartet und die Motorräder wurden direkt in einer Garage eingeschlossen.

Somit haben wir schon wieder nasse Sachen und dafür ein Dach über dem Bett.

Morgen geht es nach Nordmazedonien, falls wer Südmazedonien findet möge sich bitte melden, zum Oridsee und später weiter richtung Griechenland.

Ich hab mein Teller leer gemacht, ich hoffe wir haben besseres Wetter